Wednesday, November 28, 2018

[PDF] Download Wenn statt des Mundes Augen reden. Sprachlosigkeit und nonverbale Kommunikation in ›Miss Sara Sampson‹ (1755)- ›Düval und Charmille‹ (1778)- ›Kabale ... und Studien zur deutschen Literatur Bd. 20 Kostenlos

[PDF] Download Wenn statt des Mundes Augen reden. Sprachlosigkeit und nonverbale Kommunikation in ›Miss Sara Sampson‹ (1755)- ›Düval und Charmille‹ (1778)- ›Kabale ... und Studien zur deutschen Literatur Bd. 20 Kostenlos [PDF] Download Wenn statt des Mundes Augen reden. Sprachlosigkeit und nonverbale Kommunikation in ›Miss Sara Sampson‹ (1755)- ›Düval und Charmille‹ (1778)- ›Kabale ... und Studien zur deutschen Literatur Bd. 20 Kostenlos Die vorliegende Untersuchung geht von der Annahme aus; daß den unterschiedlichen Modi der Sprachlosigkeit und der Ergánzung oder dem Ersatz von Figurenrede durch nonverbale Kommunikation im Drama wesentliche Bedeutung für die Konstitution der Handlung sowie die Vermittlung von Stimmungen und Erleben der Figuren zukommt. An vier Trauerspielen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts wird gezeigt; daß die Berücksichtigung dieser Á„ußerungsformen das Gattungsverstándnis und die Interpretation sinnvoll erweitert. Der Weg führt dabei nicht über die Erstellung eines um Vollstándigkeit bemühten Repertoires von Beispielen für kommunikative Störungen sowie von einzelnen Funktionen und Wirkungen von Sprachlosigkeit oder die Klárung der Bedeutung von Leerstellen für das Drama. Ebensowenig stehen die Zusammenhánge zwischen der Kommunikationsunfáhigkeit der Figuren und den spezifischen Motivationen des Autors für die Berücksichtigung von Schweigen und kommunikativen Aporien im Vordergrund. Auch die bereits hinlánglich erforschten (und in bisherigen Textanalysen tendenziell überbewerteten) zeitgenössischen Rahmenbedingungen werden nicht eigens thematisiert. Indem sie sich von Normen setzenden; letztlich einschránkenden Dramendefinitionen; von vorschnell angenommenen Entwicklungslinien und von Analysetendenzen distanziert; denen Literatur zum flüchtig gesichteten Beweismaterial für große Thesen verkommt; bemüht sich die Studie vielmehr um Komplementaritát zu dominierenden Interpretationsansátzen. Ausgangspunkt war der Versuch; die unterschiedlichen Formen des Aussetzens und Versagens verbaler Verstándigung nicht im Hinblick auf die sogenannte ‚Sprachkrise'; sondern systematisch und womöglich unter Berücksichtigung ihrer Ursachen zu erfassen; um die Effizienz sprachlicher Kommunikation im jeweiligen Drama beurteilen zu können. Hierfür war eine detaillierte Auseinandersetzung mit den nonverbalen Á„ußerungsformen und mit den ...

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