Die Arbeit weist eine Semiotik des Korperausdrucks als epochalen Problemgehalt der Spataufklarung nach. Die Rezeption von Lavaters 'Physiognomik' erbringt das theoretische Konzept einer Anthropologie; in der die Frage nach dem Zeichencharakter des Korperausdrucks entscheidende Bedeutung erlangt. Das schwierige Verhaltnis von Korperausdruck und Sprache lasst diese Theorie nur in paradoxer und fragmentarischer Form zu. Dagegen findet der Korperausdruck in zeitgenossischer Erzahlprosa eine angemessene Sprachform. Die Arbeit zeichnet diesen Diskursubergang von der anthropologischen Theorie zur fiktionalen Prosa nach. Dabei spielt die Frage nach Individualitat und Identitat eine zentrale Rolle. Insbesondere die Theorien Lavaters; J.J. Engels; Humboldts; Schillers und Lichtenbergs sowie Erzahlwerke Schillers; Diderots und Jean Pauls werden untersucht."
Wednesday, November 28, 2018
[PDF] Download Physiognomik und Roman im 18. Jahrhundert (Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte) Kostenlos
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Die Arbeit weist eine Semiotik des Korperausdrucks als epochalen Problemgehalt der Spataufklarung nach. Die Rezeption von Lavaters 'Physiognomik' erbringt das theoretische Konzept einer Anthropologie; in der die Frage nach dem Zeichencharakter des Korperausdrucks entscheidende Bedeutung erlangt. Das schwierige Verhaltnis von Korperausdruck und Sprache lasst diese Theorie nur in paradoxer und fragmentarischer Form zu. Dagegen findet der Korperausdruck in zeitgenossischer Erzahlprosa eine angemessene Sprachform. Die Arbeit zeichnet diesen Diskursubergang von der anthropologischen Theorie zur fiktionalen Prosa nach. Dabei spielt die Frage nach Individualitat und Identitat eine zentrale Rolle. Insbesondere die Theorien Lavaters; J.J. Engels; Humboldts; Schillers und Lichtenbergs sowie Erzahlwerke Schillers; Diderots und Jean Pauls werden untersucht."
Die Arbeit weist eine Semiotik des Korperausdrucks als epochalen Problemgehalt der Spataufklarung nach. Die Rezeption von Lavaters 'Physiognomik' erbringt das theoretische Konzept einer Anthropologie; in der die Frage nach dem Zeichencharakter des Korperausdrucks entscheidende Bedeutung erlangt. Das schwierige Verhaltnis von Korperausdruck und Sprache lasst diese Theorie nur in paradoxer und fragmentarischer Form zu. Dagegen findet der Korperausdruck in zeitgenossischer Erzahlprosa eine angemessene Sprachform. Die Arbeit zeichnet diesen Diskursubergang von der anthropologischen Theorie zur fiktionalen Prosa nach. Dabei spielt die Frage nach Individualitat und Identitat eine zentrale Rolle. Insbesondere die Theorien Lavaters; J.J. Engels; Humboldts; Schillers und Lichtenbergs sowie Erzahlwerke Schillers; Diderots und Jean Pauls werden untersucht."
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