Sturm und Drang: Epoche der Grenzüberschreitungen –gefährdete Existenzen; so lautete das Thema des 13. Klassik-Seminars am 3. und 4. Dezember 2010; mit dem die Tradition der Hamburger Goethe-Gesellschaft erfolgreich fortgeführt werden konnte. Die „Geniezeit“; die Epoche des Umbruchs; wurde in vier Vorträgen umrissen; vertieft; dargestellt. Die Sprengung der bisherigen Schranken; der bisher geltenden Regeln in Gesellschaft und Literatur; das „leidende Genie“; Familienkonflikte; Rebellion und Narzissmus waren die Themen der Vorträge; die viel Stoff für die anschließenden Aussprachen boten.Prof. Dr. Matthias Luserke-Jaqui; Darmstadt; leitete die Vortragsreihe am Freitag ein mit dem Referat über „Sturm und Drang“; in dem er einen Überblick über diese Umbruchzeit gab. Prof. Dr. Hans-Gerd Winter; Hamburg; veranschaulichte in seinem Vortrag „Jakob Michael Reinhold Lenz – ‚schiffbrüchiger Europäer‘ und leidendes Genie“ die innere Zerrissenheit des Autors; und Dr. Julia Schoell; Bamberg; entwickelte in ihrem Vortrag die Moral und Ästhetik des Familienkonflikts in Schillers „Die Räuber“. Im abschließenden Vortrag setzte sich Prof.?Dr.?Gert Sautermeister; Bremen; mit „Rebellion und Narzissmus in Goethes Werther“ auseinander.
Wednesday, November 28, 2018
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Sturm und Drang: Epoche der Grenzüberschreitungen –gefährdete Existenzen; so lautete das Thema des 13. Klassik-Seminars am 3. und 4. Dezember 2010; mit dem die Tradition der Hamburger Goethe-Gesellschaft erfolgreich fortgeführt werden konnte. Die „Geniezeit“; die Epoche des Umbruchs; wurde in vier Vorträgen umrissen; vertieft; dargestellt. Die Sprengung der bisherigen Schranken; der bisher geltenden Regeln in Gesellschaft und Literatur; das „leidende Genie“; Familienkonflikte; Rebellion und Narzissmus waren die Themen der Vorträge; die viel Stoff für die anschließenden Aussprachen boten.Prof. Dr. Matthias Luserke-Jaqui; Darmstadt; leitete die Vortragsreihe am Freitag ein mit dem Referat über „Sturm und Drang“; in dem er einen Überblick über diese Umbruchzeit gab. Prof. Dr. Hans-Gerd Winter; Hamburg; veranschaulichte in seinem Vortrag „Jakob Michael Reinhold Lenz – ‚schiffbrüchiger Europäer‘ und leidendes Genie“ die innere Zerrissenheit des Autors; und Dr. Julia Schoell; Bamberg; entwickelte in ihrem Vortrag die Moral und Ästhetik des Familienkonflikts in Schillers „Die Räuber“. Im abschließenden Vortrag setzte sich Prof.?Dr.?Gert Sautermeister; Bremen; mit „Rebellion und Narzissmus in Goethes Werther“ auseinander.
Sturm und Drang: Epoche der Grenzüberschreitungen –gefährdete Existenzen; so lautete das Thema des 13. Klassik-Seminars am 3. und 4. Dezember 2010; mit dem die Tradition der Hamburger Goethe-Gesellschaft erfolgreich fortgeführt werden konnte. Die „Geniezeit“; die Epoche des Umbruchs; wurde in vier Vorträgen umrissen; vertieft; dargestellt. Die Sprengung der bisherigen Schranken; der bisher geltenden Regeln in Gesellschaft und Literatur; das „leidende Genie“; Familienkonflikte; Rebellion und Narzissmus waren die Themen der Vorträge; die viel Stoff für die anschließenden Aussprachen boten.Prof. Dr. Matthias Luserke-Jaqui; Darmstadt; leitete die Vortragsreihe am Freitag ein mit dem Referat über „Sturm und Drang“; in dem er einen Überblick über diese Umbruchzeit gab. Prof. Dr. Hans-Gerd Winter; Hamburg; veranschaulichte in seinem Vortrag „Jakob Michael Reinhold Lenz – ‚schiffbrüchiger Europäer‘ und leidendes Genie“ die innere Zerrissenheit des Autors; und Dr. Julia Schoell; Bamberg; entwickelte in ihrem Vortrag die Moral und Ästhetik des Familienkonflikts in Schillers „Die Räuber“. Im abschließenden Vortrag setzte sich Prof.?Dr.?Gert Sautermeister; Bremen; mit „Rebellion und Narzissmus in Goethes Werther“ auseinander.
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